Das MB möchte auf fünf Neuerscheinungen aufmerksam machen, die besonders geeignet sind, in der heutigen Kirchenkrise eine wahrhaft geistlich und solide theologische Antwort zu geben.
336 S., 12.5 x 21 cm
€ 19,80
"Bei der Liturgie geht es nicht um uns, sondern um Gott", schrieb Kardinal Ratzinger 2004. Das Heilige Messopfer ist Gottes Werk, nicht unseres - selbst wenn wir durch die Taufgnade privilegierte Teilnehmer an seiner Heilshandlung sind.
Bischof Schneiders tiefe Verehrung der Messe und der heiligen Eucharistie erwuchs aus seiner Erfahrung ihrer Entbehrung in der Verfolgung. Wenn wir auch nur ein wenig von dem Glauben und der Liebe in uns aufnehmen können, aus denen dieses Buch hervorgegangen ist, werden wir verstehen, warum es so wichtig ist, die zentrale Stellung Gottes in der Liturgie wiederherzustellen.
192 S., 13.5 x 21.5 cm
€ 19,95
Es ist still geworden um Thomas von Aquin (1224/5-1274). Galt er jahrhundertelang als unbestrittene Lehrautorität für die katholische Theologie, so ist es seit geraumer Zeit möglich, ein Studium dieses Fachs zu absolvieren, ohne mit seinen Schriften überhaupt in Berührung zu kommen. Die Gründe dafür mögen vielfältig sein. Doch mehren sich inzwischen wieder Stimmen, die nach Thomas fragen, die sein Denken kennenlernen und seine Schriften studieren wollen.
Person und Denken des Thomas von Aquin für unsere Zeit zu erschließen, war eines der zentralen Anliegen des Münsteraner Philosophen Josef Pieper (1904-1997). Angesichts des neu erwachenden Thomas-Interesses in der Gegenwart scheint der Thomas-Rezeption Piepers eine besondere Aktualität, ja: möglicherweise sogar eine paradigmatische Bedeutung zuzukommen. Der vorliegende Sammelband möchte zeigen, welche Zugänge zum Werk des Thomas von Aquin die Übersetzungen und Interpretationen Josef Piepers vermitteln, und wie sie zu seiner Lektüre heute anregen können.
Mit Beiträgen von Hanns-Gregor Nissing, Berthold Wald, Manfred Gerwing, Dominik Grässlin, Dominic Spiekermann und Veronika Lütkenhaus
48 S., 13.6 x 9 cm
€ 6,20
Santa Maria Maggiore, der erste Paradebau der Christen in Rom auf dem Esquilin, dem höchsten Hügel der Stadt, sollte mit seinem Gebäude und seinen Mosaiken dazu beitragen, der von großartigen heidnischen Bauten geschmückten Ewigen Stadt ein neues, ein christliches Antlitz zu geben.
Fundament dieses Neuanfangs ist Jesus Christus, der anstelle der Roma auf dem Thron des Imperiums über die Stadt und den Erdkreis regiert. Er ist nicht nur ein Mensch wie alle Kaiser Roms, sondern der Sohn des ewigen Gottes. Gerade dieses Fundament hatte ausgerechnet der Bischof der Hauptstadt Konstantinopel, Nestorius, vor aller Welt infrage gestellt. Er bezweifelte die Gottheit des Menschen Jesus.
Der frühchristliche Mosaikzyklus der Basilika Santa Maria Maggiore demonstriert gegen Nestorius die Gottheit Jesu als verlässliches Fundament für diesen Glauben des Volkes Gottes. Diese historisch bedeutende Auseinandersetzung enthüllt Gerhard Steigerwald in dieser Publikation. Seine Ausführungen machen den Gang durch die römische Basilika zu einem geschichtlichen Abenteuer.
Heinz-Lothar Barth
108 S., 14.8x21
€ 15,40
Den Begriff Solidarität verbindet man gemeinhin eher mit sozialistischen Konzepten. Spätestens seit der Sozialenzyklika Papst Pius’ XI.
Quadragesimo anno aus dem Jahre 1931 ist er aber neben Person und Gemeinschaft eine zentrale Größe in der katholischen Soziallehre. Als viertes Element kommt hinzu das Konzept der Subsidiarität. Es verpflichtet die höheren Stellen, untergeordnete Einheiten das selbst regeln zu lassen, was in ihre Kompetenz fällt. Beide Prinzipien zusammen haben das politische Leben in der Bundesrepublik Deutschland zu deren Vorteil geprägt.
So wird unser Staat in Art. 20 GG ausdrücklich als „sozialer Bundesstaat“ bezeichnet. Leider werden derartige Grundlagen in der politischen Praxis immer weniger beachtet. Eine der Gründe liegt in der Politik der EU, die vom internationalen Großkapital abhängig ist und alle Entscheidungen zentralistisch fällt. Es gilt also, die ursprüngliche christliche Konzeption wiederzuentdecken, wozu das vorliegende Buch einen kleinen Beitrag leisten soll.